Liberalismus und das gute Leben
Herbst 2026 · laufendBrauchen Liberale eine Idee des guten Lebens? Der Vorwurf der vermeintlich „neutralen Liberalen“ ist eine ideengeschichtliche Kontinuität, die es von Carl Schmitt bis in die postliberale Theorie der Gegenwart geschafft hat. Durch den australischen Philosophen Alexandre Lefebvre ist die Frage über die Notwendigkeit eines liberalen way of life aber auch im innerliberalen Diskurs zurück.
Der Liberalismus lebt von den Liberalen und ihren liberalen Überzeugungen. Doch was abstrakt einleuchtend klingen mag (oder nicht), stellt den Liberalismus vor konkrete Probleme: Wie lässt sich ein gutes liberales Leben bestimmen und wie eine liberale Kultur erschaffen – bottom up oder top down?
Kann der „Cultural Turn“ der Liberalen gelingen, ohne selbst Teil des „illiberalen Backlashs“ zu werden? Gibt es ein menschliches Bedürfnis nach Bedeutung oder Transzendenz und muss der Liberale es bedienen können?